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Schiff

Das Traditionssegelschiff Sigandor wurde 1909 als Frachtsegler gebaut. Als reines Segelschiff und später auch mit eingebautem Hilfsmotor transportierte es bis Anfang der 1970er Jahre etliche Jahrzehnte verschiedenes Gut auf der Nord- und Ostsee. 1978 wurde die Sigandor in ursprüngliche Form zurückgebaut und feierte ihr Comeback als Segelschulschiff. Rumpf und Deck sind heute noch bis zu 90 Prozent im Original erhalten. Seit dieser Zeit steht die Sigandor für Gästefahrten zur Verfügung.

Zwischen 1903 und 1939 wurden auf der Kroese Werft/Hoogezand über 160 genietete Stahlschiffe gebaut, von denen nur 3 übrig blieben. Heute hat lediglich die Sigandor die Zeit heile überstanden. Behutsame Umbaumaßnahmen und technische Modernisierungen haben die Sigandor zu einem traditionellen Segelschiff mit viel Gemütlichkeit auf und unter Deck gemacht, ohne dass sie dabei ihren ursprünglichen Charakter verloren hat.

Geschichte

1909 – gebaut in Hoogezand/ NL (Kroese Werft) für einen Hamburger Reeder als Galeasse getakelter Klipper mit dem Namen Regulus als Frachtsegler für Stückgut in Küstengewässern (Nord-& Ostsee)

1914 – Umbenennung in Gretchen

1922 – Sonderborg, Frachtsegler unter dänischer Flagge als Martha

1941 – Egernsund, Frachtsegler; Einbau eines Hilfsmotors; Umbenennung in Sigandor

1962 – Einbau eines neuen Hilfsmotors und Umbau zum Sandsauger (Einsatzgebiet: Nordsee; unter dänischer Flagge)

1978 – Rückbau zum Segelschiff, diesmal für Charterfahrten unter deutscher Flagge